[Personalia] Herr Pahlke

Sein erster Tag am NIG ist ihm noch in guter Erinnerung, sagt er und lacht. Am Nachmittag habe er eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter von einer ihm bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannten und noch nie gesehenen Kollegin, die sich Tage später als Frau Kuhl herausstellte, vorgefunden. Eine Einladung, sie bei der Rock’n’Roll AG zu unterstützen. “Direkt gelöscht.”, grinst er.

Nachdem er 11 Jahre hier gearbeitet hat, wechselt Herr Pahlke nun an das Wolfsburg-Kolleg. Einige Fragen dazu hat er uns beantwortet.

Wichtig sei ihm nach seinem Referendariat in Nordrhein-Westfalen gewesen, wieder zurück nach Niedersachsen gehen zu können. Das NIG war dabei jedoch nicht die erste Wahl, erzählt er. Eher die Fünfte. 
Dennoch war er bei uns Lehrer für Englisch und Französisch und engagierte sich für die Schule. So rief er 2013 die Englandfahrt für die 7./8. Klasse ins Leben, die ein voller Erfolg wurde. Diese sei für ihn auch mit vielen interessanten Erinnerungen wie der „Gruselvilla”, einem Koch der einer damaligen, die Reise begleitenden Referendarin nachstellte oder einem Schüler mit Gürtelrose und damit einhergehender Übelkeit im Bus verbunden.

À propos Erinnerungen: Am NIG verbinde er vor allem viel Positives mit den Schülerinnen und Schülern.  Das Unterrichten habe ihm sehr viel Spaß gemacht, und auch im Kollegium habe er, trotz einiger Probleme, vertraute Verbindungen gefunden. 

Der Schule wünscht er neben der Rückbesinnung auf das Kerngeschäft des Unterrichts vor allem mehr Mut zur Innovation. Noch immer würden die Smartboards von vielen Lehrenden nicht genutzt. Dabei sei das doch so praktisch, betont er, und nennt zum Beispiel Cloud-Dienste als sinnvolle Ergänzung des Unterrichts. 

Auch solle man in der Schule Probleme klarer und offener ansprechen und sich durch eigene und fremdinspirierte Ideen ein Image schaffen. “Ruhig mal über den eigenen Schatten springen und den eigenen Stolz beiseite legen um zu schauen, wie links und rechts Schule gemacht wird und was man davon vielleicht übernehmen kann ”, sagt er. Dabei sei die “familiäre Atmosphäre” in der Vergangenheit durchaus überstrapaziert worden auch um damit Werbung zu machen.

Dennoch wird er das NIG in guter Erinnerung halten und eine Menge lustige Anekdoten an der neuen Schule erzählen können.

Und Rock‘n‘Roll mag er übrigens immer noch nicht.

Wir wünschen Herrn Pahlke alles Gute und viel Erfolg am Wolfsburg-Kolleg!

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